InformationsPOLITIK  Schmallenberg
…wie der Bürger bisher durch Ortsvorsteher und zuständige Ratsmitglieder informiert wurde:

Ist es nicht Aufgabe und Pflicht eines Ortsvorstehers alle Bürger seiner Ortschaft umgehend und detailliert über elementare Planungen und Vorhaben der Stadt zu informieren; hier das Vorhaben eines geplanten Windparks in den Saalhauser Bergen? 
Wurde der Ortsvorsteher nicht zum Informations-Austausch zwischen Stadt und dem Bürger in sein Amt bestellt?
Darf ein solcher Ortsvorsteher aus eigenen finanziellen Interessen, wenn  er selbst interessierter Flächeneigentümer ist, dieses Wissen einfach verschweigen und seine Mitbürger in Unwissenheit lassen?
Nicht nur wir sind der Meinung …NEIN !!!  
In Bracht  - man höre und staune -  ist der Ortsvorsteher aber zugleich auch ein gewählter Sprecher „pro - Windpark“ der Flächeneigentümer.
Ein klarer Fall von Interessens-Konflikt im Amt?
In der Industrie müsste ein Manager dafür sofort seinen Hut nehmen! Wird in Schmallenberg dieses Vorgehen wissentlich akzeptiert?

… und Ist ein Ratsmitglied nicht in der selben Pflicht gegenüber den Bürgern seines Wahlkreises? 
Warum nahmen bis zum jetzigen Zeitpunkt weder das Ratsmitglied der CDU, Jens Winkelmann und der UWG, Stefan Wiese (Wahlkreis u.a. Hundesossen, Lenne, Harbecke, Werpe, Felbecke, Selkentrop und Werntrop) noch  das CDU, Ratsmitglied Katja Lutter (Wahlkreis u.a. Bracht, Kückelheim, Arpe) Kontakt mit uns (Bürgerinitiative Saalhauser-Berge) auf oder informierten die Bürger?
Wir betonen hier nochmals mit Nachdruck:
Die  betroffenen Bürger lehnen einen Windpark  mehrheitlich und strikt ab!

Wurde das Thema „Windpark-Saalhauser-Berge“  etwa wissentlich von diesen Herrschaften in den Ortschaften verschwiegen und nur mit den potentiellen Flächeneigentümer „hinter verschlossene Türen“ diskutiert?

Hintergrund:  Anträge von Grundbesitzern wurden bereits 2011 eingereicht, die Grundeigentümer hätten durchaus  mit ihren Mitmenschen ihr Industriewindpark-Projekt besprechen können.
(Quelle: Protokoll Bezirksausschuss Grafschaft 16.06.2011)
• Antrag vom 30.04.2011 zur Ausweisung einer Vorrangzone für Windkraft auf einem Standort zwischen Harbecke und Felbecke
• Antrag vom 14.04.2011 auf Genehmigung zur Errichtung einer Windkraftanlage in der Gemarkung Bracht

Sprecher der Flächeneigentümer, kommen aus den Ortschaften : Bracht, Werntrop, Selkentrop, Felbecke und Werpe !
Sind diese Flächeneigentümer rein finanziell motiviert? Generell finden wir Gier und Egoismus ziemlich ungeil!

Tja, da  bleibt nun  noch eine  Frage offen:
Wer führt(e) eigentlich die Aufklärungsarbeit durch?
Ist es der Bürgermeister der Stadt Schmallenberg Herr Halbe, die Stadtverwaltung Schmallenberg, die Ratsmitglieder, die Ortsvorsteher oder die Sprecher der Flächeneigentümer ? ? ?
Oder klärt(e) Sie die Bürgerinitiative Saalhauser-Berge auf ?

Klarstellung:
Eines lassen wir „Windkraft-Kritiker“ uns allesamt nicht Nachsagen:
…..dass wir nicht an Umweltschutz interessiert seien!
… denn, viele von uns wohnen in mit sehr hohem finanziellem Aufwand energetisch sanierten Altbauten und andere bauten gar nach neuesten Klimaschutz-Empfehlungen!
Hingegen  …  wohnen recht viele „Pro-Windpark Landbesitzer“  allerdings in teilweise unsanierten, extrem energieintensiven Häusern.
Das passt so gar nicht  zu ihren (vorgeschobenen?) ökologischen Äußerungen  über die  Windkraft.  Man sollte annehmen, dass  sie mit der Ökologie erste  einmal   in den eigenen vier Wänden anfangen, aber :
Geld lässt sich eben anders besser verdienen, nämlich mit  der Windenergie, da bekommt man sofort eine Menge Geld, ohne in die Ökologie nur einen Cent zu investieren.
Unser Vorschlag:  einmal selbst anfangen wirklich konstruktiv an die Umwelt  in allen Belangen  zu denken und aktiv Gelder in die Hand  nehmen, um z.B. das  Eigenheim energetisch zu sanieren.