Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen
                                   müssen wie Cholera und Pest."  

                                       Robert Koch (1843-1910)


Infraschall

Infraschall ist eine sehr energiereiche, akustisch sehr tiefe und nicht hörbare Schallwelle, die am Beispiel Windkraft noch über sehr lange Entfernungen gut nachweisbar und selbst durch Schallschutz (bauphysikalisch) NICHT zu beseitigen ist!
Der Infraschall-Anteil ist bei Windkraftanlagen meist deutlich größer als der hörbare Schall. Pegel von 60dB- 80dB (entfernungsabhängig) und mehr sind möglich.

Herr Hentschel (Klima-Manager der Stadt Schmallenberg) sprach allerdings in der Ratssitzung am 13.09.2012 davon, dass Infraschall fast nicht messbar sei!  Das ist falsch!


Windenergieanlagen erzeugen Infraschall !!!

Bis vor etwa zehn Jahren galt auch bei Hörforschern als anerkannter Kenntnisstand der Wissenschaft, dass Infraschall, d.h. der aufgrund seiner sehr tiefen Frequenzen „unhörbare Schall“, für den Menschen gefahrlos sei, getreu dem Motto: „Schall, den man nicht hört, kann auch nicht schaden.“
Seit einigen Jahren setzt allerdings ein Umdenken ein, was sich auch in einem bereits 2007 erschienenen Artikel des Robert-Koch-Instituts widerspiegelt.
Das Institut ist dem Bundesministerium für Gesundheit direkt unterstellt.

Die Aufgaben des Robert-Koch-Instituts umfassen sowohl die Beobachtung des Auftretens von Krankheiten und relevanten Gesundheitsgefahren in der Bevölkerung als auch die Ableitung und wissenschaftliche Begründung der erforderlichen Maßnahmen zum wirkungsvollen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.

Das Robert-Koch-Institut schreibt u.a.:
Weiterlesen ….

Die beiden zitierten Artikel sind exemplarisch für die aktuelle Situation, dass immer mehr Daten auf Gesundheitsrisiken durch Dauer-Infraschall (wie er von Windenergieanlagen ausgeht) hinweisen. Studien, die die Gefahrlosigkeit von Dauer-Infraschall belegen würden, gibt es indes nicht. In einer solchen Situation, in der die Gefahrlosigkeit nicht belegt ist und sich die Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung häufen, muss Risikovorsorge betrieben werden. Dies bedeutet für Windenergieanlagen, dass eine „mögliche Gesundheitsgefahr für den Menschen“ zumindest als Prüfkriterium schon bei der Planung eine Rolle spielen muss.

Wer sich jetzt von dem Motto „Wird schon nicht so schlimm sein“ leiten lässt und sich für Windenergieanlagen in den Saalhauser-Bergen stark macht, ignoriert die neuesten medizinischen Daten zum möglichen Gesundheitsrisiko für die Anwohner. Da wir bei der Analyse der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen (und natürlich auch auf die Tierwelt!) erst am Anfang stehen, sollte für alle Bürger gelten:
Je mehr Abstand zu Windenergieanlagen, desto besser!

… und so flapsig sehen Bündnis 90 / Die Grünen aus Schmallenberg Gesundheits-Schädigungen durch  Infraschall:

Jürgen Meyer,  Ratsmitglied Die Grünen-Schmallenberg,  verwies auf eine „ (für uns Schein-) Studie“  eines unbekannten  Arztes aus Neuseeland   zum Thema Infraschall.   Dort wurden Beeinträchtigungen  von nur 27  Studenten durch kurzfristig  simulierten Infraschall  als "Placebo-Effekt" -also als Einbildung- abgetan. Ein äußerst unkluger, ja unqualifizierter  Ansatz der Schmallenberger  Grünen, der  jedoch sehr gut zu ihrer  allgemein den  Menschen nicht würdigenden  Einschätzung in der  kommunalen  Windkraft-Politik  passt und Ausdruck in diesem  flapsigen Satz findet:  „Manche Bürger müssen  in den sauren Apfel beißen“!!   Wir denken, leichtfertiger kann man mit den Ängsten von  Menschen um Wohlbefinden und   Gesundheit   nicht umgehen, zumal  durchaus  seriöse  Forschungen (u.a. Robert Koch Institut)  auf das Thema“ Gesundheits-Störungen durch  Infraschall von  Windkraft-Anlagen“ eindeutig hinweisen.  
Alle anderen Risiken in Bezug auf 200m hohe Großwind-Anlagen sind nach Herrn Meyers Einschätzung  dann bestimmt  auch nur  Placebos, oder ? Ist das eine „gesunde“ Sichtweise?
Man lege diese  Studie doch bitte einmal betroffenen,  erkrankten Menschen  vor und erkläre  diesen,  dass es sich bei ihren  Erkrankungen nur um  Einbildungen  handele! 
Wirklich ohne Worte, Herr Meyer !!!!


Links Thema Infraschall:

 

 

Lärm

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Schlagschatten

LINK :  http://www.youtube.com/watch?v=qJO9cmxdzbE

Der Betrieb von Windenergieanlagen verursacht immer dann einen bewegten Schlagschatten, wenn die Sonne hinter einem drehenden Rotorblatt sich periodisch mit jeder Drehbewegung verdunkelt. Dieser Effekt wird auch Stroboskopeffekt genannt, einigen sicherlich aus Discotheken und Musikveranstaltungen bekannt.

Dieser Schattenwurf ist immer  bei niedrigem Sonnenstand und ganz besonders im Winter (niedriger Sonnenverlauf) sehr  ausgeprägt. In einer Schneelandschaft kommt es zusätzlich noch zu sehr starken Reflexionen, die dieses Flimmern noch unerträglicher  werden lassen.

Die Reichweite der Schatten ist abhängig von der Breite des Rotorblattes und der Entfernung zur Projektionsfläche. Bei großen Windkraftanlagen muss   der Schattenwurf bei der Planung noch in mehr als 1.500m berücksichtigt werden.

Unter  diesem Schlagschatten wird   besonders stark  der  Ort  Werntrop  (1 kompletter Sonnentagesverlauf um den Ort herum, Sonnentiefstand  und  schneebedeckte Hänge unterhalb der Windräder   im Winter) zu leiden haben,  sowie Harbecke und teilweise  Bracht.

Anmerkung:  Während sich jeder  Mensch über  schönes Wetter freuen darf,  werden wir bald den Sonnenschein hassen  und uns   - wie einige uns bekannte,  in der Nähe von  relativ  kleinen  Windrädern wohnende  Mitbürger -   in unseren  Häuser regelrecht  verstecken müssen.

Diese betroffenen  Anwohner berichteten, wie sehr  sie litten, weil sie bei schönstem Wetter  ihre Zeit  im Haus in verdunkelten  Räumen verbringen mussten, um dem Schlagschatten auszuweichen, während andere ihrer Gartenarbeit nachgingen.
Genau das   wird  auch  mit  uns in naher Zukunft  während der angenehmsten Sonnenstunden  geschehen!!

Das nennen wir mal Lebensqualität!  Danke an alle Stadtvertreter, die dieser Planung bedenkenlos zugestimmt haben und   ganz besonders  an unseren Bürgermeister, Herr Halbe samt Klima-Manager.

Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf der Schattenwurf von Windenergieanlagen nicht länger als 30 Stunden pro Jahr (theoretisch, das entspricht etwa 8 Stunden / Jahr tatsächlich) und 30 Minuten am Tag auf ein Wohnhaus wirken.
Bei Überschreitung dieser Dauer müssen die Windenergieanlagen abgeschaltet werden, solange ihr Schatten auf den Immissionspunkt fällt. …… aber wird das auch tatsächlich so eingehalten, und ist das Ganze  an einem Sonnenhang –wie z.B.  in  Werntrop-  dann überhaupt  noch  wirtschaftlich,  ganz unabhängig von den doch sehr geringen Windgeschwindigkeiten ?


Zusammenfassend,  erkannte gesundheitliche Symptome bisher :
Konzentrationsstörung, Nervosität, Kopfschmerzen und Schlafstörungen, Gereiztheit und Bluthochdruck 


Brandrisiko durch Windräder

Brennendes Windrad an der Nordsee-Küste
Nachrichten N-24 
vom 28. Okt. 2013

Der Sturm, den das Tief Christian mit sich führt, brachte ein Windrad am Nordsee-Strand an seine Grenzen. Es lief heiß und fing Feuer. Lt. Fernseh-Bericht musste die Feuerwehr tatenlos zuschauen, wie das Windrad seine brennenden Rotorenblätter -bedingt durch den Wind- weit von sich abwarf und nach und nach gänzlich abbrannte.
Unser Kommentar: Stellen Sie sich diese Situation einmal in einem Wald-Gebiet - z.B. den Saalhauser-Bergen -  vor mit Windrädern in Abständen zwischen 800 und 1000 m zur Bebauung. Mehr brauchen wir wohl dazu nicht sagen!?
Info:  „Dreht sich ein  brennendes  Windrad noch, nimmt das Risiko bedingt  durch die Fliehkraft weiter  zu, daher wird zunächst  eine Sperrzone von 500 Metern um das Windkraftrad empfohlen.  Bei  stärkerem  Wind ist in Windrichtung eine erweiterte Absperrung bis 1.000 Meter zu ziehen.“  Quellenangabe
Bei 200m hohen Windrädern  die zudem noch auf hohen Bergen stehen,  würde sich dieser Abstand zwangsläufig erhöhen und  z.B.  bei einer Lage wie  Werntrop oder Bracht sogar den Ort  erreichen.

Vielen Dank für die Nutzungsgenehmigung an Frau Marwede

Windradbrand gleich Waldbrand ? 

Windkraftturbinen können aus verschiedenen Gründen (z.B. Blitzschlag, mechanische Schäden, Überhitzung im Getriebe etc.) in Brand geraten. Um die Getriebe, die extrem hohen Belastungen ausgesetzt sind, ausreichend zu schmieren, sind mehrere hundert Liter Öl notwendig.

Gerät dieses in Brand  steht Stunden lang eine Brandfackel im Wald, gegen diese jede örtliche Feuerwehr machtlos ist.

Durch Funkenflug und Abwurf brennender Teile besteht gerade bei Trockenheit (Sommer) extreme Waldbrandgefahr.

Stellen Sie sich vor, so eine Fackel steht mitten in den Saalhauser-Bergen.
Windräder geraten nicht selten in Brand !

Links:
Youtube Video
(Brand einer relativ kleinen Anlage)

Windrad explodiert (schauen Sie sich bitte das Video an )


Eiswurf

Gedicht von Christine Koch (Bracht 1869 - 1951)

Et snigget  (Original)
Et snigget, et snigget, et snigget Snai,
hai fället op et Köppken, un nix daihte waih.
Hai smecket ase Zucker, ik iäte ne all!-
Doch näi, van ner Handvull mak ik nen Ball;
niu läoupet mens alle im Steerengalopp,
süß smeyt ik ne ug säou biuß an nen Kopp!
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Es schneit (Übersetzung)
Es schneit, es schneit, schneit weißen Schnee,

er fällt auf´s Köpchen, tut gar nicht weh.
Es schmeckt wie Zucker, ich ess ihn all,
doch nein, ich mach einen großen Ball.
Nun lauft nur alle: Hurra, Galopp!
Sonst werf ich den Ball euch bums auf den Kopf.
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Es schleudert
(Windräder bei Bracht)
Es schleudert, es schleudert, schleudert weißes Eis,
es schleudern dir auf´s Köpfchen, und tut
gefährlich weh.

Es schmeckt nach Gefahr, ich sehe es nicht.
Nun lauft nur alle: Gefahr, Galopp!
Sonst wirft es dir den Ball bums an den Kopf.



Bedrängende Wirkung / Einkesslung

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